Mehrwertprodukte im Alltag

Massivholzmöbel wirken antibakteriell

Herford. Viele Verbraucher mögen Produkte mit Zusatznutzen: Das Handy wird längst nicht mehr vorrangig zum Telefonieren genutzt, auf den Teller kommt kalorienarmes, aber sättigendes Functional-Food und gekleidet wird sich in atmungsaktive Funktionswäsche. Auch Massivholzmöbel bieten nicht nur die reine Funktion eines Möbels. Gesundheit und Ökologie werden gleich mitgeliefert und das ohne Aufpreis. „Eine Vielzahl an Studien belegen seit Jahrzehnten die antibakterielle Wirkung von Massivholz. Daher ist es nicht verwunderlich, dass zum Beispiel bei Betten in Pflegeheimen oder bei Schneidebrettern in der Lebensmittelverarbeitungen auf Massivholz gesetzt wird“, erklärt Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM).

Unabhängige Versuchsreihen verschiedener Forschungseinrichtungen über mehrere Jahrzehnte haben gezeigt, dass nicht nur die Hygroskopie des Holzes innerhalb weniger Stunden für ein Austrocknen der Keime und Bakterien auf der Holzoberfläche sorgt, sondern auch die Holzinhaltsstoffe die Erreger abtöten. „Gerade inhaltstoffreiche Nadel- und Laubhölzer wie Kiefer oder Lärche eliminieren, dank ihrer Harze die Plagegeister. Auch Eichenholzarten schaffen das dank der im Holz enthaltenen Gerbsäure. Während andere Materialien wie Metall oder Kunststoff aufwändig mit Desinfektionsmitteln gereinigt werden müssen, sorgt Holz ganz natürlich für diesen Vorgang“, so der Geschäftsführer. Auch im privaten Umfeld kann diese besondere Eigenschaft zum Tragen kommen. Die antibakterielle Wirkung auf Oberflächen in der Küche oder bei Massivholzbetten ist prädestiniert für solche Aufgaben. Zudem sind Massivholzmöbel besonders robust und gleichzeitig mikroelastisch, was für eine lange Nutzungsdauer spricht. Es finden sich aber noch weitere Vorteile bei Massivholzmöbeln, wie die Ökologie: „Der Rohstoff Holz kann durch nachhaltige Forstwirtschaft unendlich angebaut und genutzt werden, speichert klimaschädliches Kohlenstoffdioxid während seiner Nutzungsdauer und verursacht bei der Herstellung und Weiterverarbeitung keine zusätzlichen Treibhausgasemissionen wie etwa fossile Werkstoffe. Daher sollten nicht nur Naturfans auf Massivholzmöbel setzen, sondern auch Verbraucher, die sich einen Mehrwert bei den Produkten wünschen“, schließt Ruf. IPM/RS

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