Garderobe, Schuhschrank & Co.

Flur- und Dielenmöbel müssen viel aushalten

Herford. Der Hausflur ist ein Raum, der tagtäglich von allen Bewohnern mehrfach genutzt wird. Dennoch wird ihm vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit zuteil. Bereits bei der Raumbezeichnung scheiden sich die Geister, denn je nach Region ist „Diele“ der geläufigere Begriff. „Ganz gleich wie man diesen Raum auch bezeichnen mag, er besitzt eine wichtige Funktion für die Wohnung, ebenso wie die Möbel dort für das Wohnen: Schuhschrank, Schlüsselboard und Ankleide müssen einiges aushalten. Als Möbelmaterial ist daher Massivholz besonders gut geeignet“, so Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM).

Der Durchgangsverkehr in Flur oder Diele ist enorm und auch die dortigen Möbel werden hochfrequentiert genutzt. Sand und Steinchen an den Schuhen, schwere und spitze Schlüsselbunde sowie der übliche Haus- und Straßenstaub können ihnen zusetzen – von der Masse an Jacken, wenn Besuch kommt, ganz zu schweigen. Möbel aus Massivholz zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und bei richtiger Pflege auch durch ihre Langlebigkeit aus. Selbst bei großen Belastungen bleiben sie mühelos standhaft und machen eine gute Figur. Aufgewirbelter Staub und Schmutz lassen sich ohne Probleme mit einem nebelfeuchten Tuch abwischen und schon erstrahlt das Massivholzmöbel in neuem Glanz.

Da der Flur oftmals klein und schlicht ist, kommen die Massivholzmöbel hier sehr gut zur Geltung und strahlen Wärme sowie Gemütlichkeit aus. Sie sollten je nach Raumgröße allerdings nicht zu wuchtig sein, sondern eher filigran und einladend wirken, wenn man zur Türe herein kommt. Schwankungen der Raumluftfeuchte durch das häufige Öffnen der Haustüre bringen Massivholzmöbel übrigens ebenfalls nicht aus dem Gleichgewicht: Holz ist ein offenporiger Werkstoff mit einer besonderen Zellstruktur und kann anfallende Feuchtigkeit problemlos aufnehmen und bei Trockenheit wieder abgeben. IPM/RS